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Stets schlecht recherchiert, ironisch, zynisch und immer am Puls der Zeit. Nachrichten aus der bunten Welt der Fessler und Gefesselten. Ein Einblick in die Tiefen der Bondageszene mit Charakteren und schockierenden Tatsachen.

8. Februar 2015

Bondage Petition erhitzt Gemüter

 

Eine Szene setzt sich zur Wehr, endlich! Vor einigen Tagen ging die Petition der Bondageszene nun endlich online. Wir klären auf, worum es dabei geht.

 

Das Adressat der Petition ist klar formuliert. Die Bondage-Szene scheut sich nicht, und wendet sich mit der jetzt online gestellten Petition direkt an die Bundesregierung. Die Forderung ist ebenso klar formuliert. Nach Auffassung der Initiatoren ist die Regierung am Zug, in Deutschland agierende Unternehmen per Gesetzt in die Pflicht zu nehmen ihre Geschäftsziele und Bedingungen an alle Bedürfnisse der User des jeweiligen Landes anzupassen. „Es kann nicht sein, dass ich den Dienst eines amerikanischen Unternehmens mit Sitz in Irland nutze, und mir die Prüderie gleich mit auferlegt wird.“, sagt uns im Interview aufgebracht einer der Rädelsführer der Petition.

 

Nach vergeblichen Text-Bildchen, in denen User den AGB's nutzlos widersprechen, sei es an der Zeit sich gegen die Machenschaften des Social-Network Monopols Facebook zu wehren.

 

Nach unzähligen abgelehnten Bildern, die der sogenannten „Nippelzensur“ zum Opfer fielen, Profilsperren, und zum Schluss sogar Namensänderungen, drohen Facebook nun wohl schwere Zeiten. Dem Text der Petition ist klar zu entnehmen, dass es nicht um eine angestrebte Online-Anarchie geht. So heisst es im Text:

 

Auszug

 

„..es ist nicht tragbar, dass man in einem öffentlichem Netzwerk auf Jugendschutz achtet. Den Jugendschutz setzt Facebook an andere Stelle in Sachen Gewalt und Volksverhetzung ohnehin auch viel zu nachlässig um. Facebook soll gefälligst dafür Sorge tragen, dass alle Nutzer über 18 Jahre alt sind. Selber denken wollen wir nicht. Und notfalls soll Facebook eben ein Alterverifikationssystem installieren. Sollte dies dem Herrn Zuckerberg zu teuer sein, dann soll er eine wirklich wachsende Szene, die zudem mit ihren Inhalten Lebensader ist, doch bitte einfach machen lassen. Zur Wahrung unsere Rechte und Interessen fordern wir daher die Regierung nachdrücklich auf, dieser Willkür mit einem Gesetzeserlass ein Ende zu setzen. Zudem muss der Erlass Facebook ebenso dazu verpflichten, Beiträge von Fanseiten nicht weiter in der Reichweite einzuschränken...“

 

Wir finden die Forderungen mehr als legitim. Es wäre unzumutbar sich auf andere Plattformen zurückzuziehen, die für explizite Inhalte geeigneter sind. Und wir finden es auch nachvollziehbar, dass bitte jeder posten kann was er will, immer unter dem Deckmäntelchen „Das machen Andere ja auch, und teilweise sogar schlimmere Sachen“. Bei einer von uns in Auftrag gegebenen Studie, gaben 99 von 100 Befragten an, ihre Schweinskram-Bildchen vom privaten Rechner auch ohne Bedenken ihren Kindern zeigen zu können, warum dann also nicht auch öffentlich im world wide web? Alle Mitmenschen haben ein Recht darauf, die blauen Hintern, die Nippel, Schenkel und Neigungen von Nachbarn, Kollegen und Freunden zu kennen. Zugegeben, diese Freiheit ist noch weit weg, aber bald gibt’s ja dann auch die realen Namen auf Facebook zu lesen, und spätestens dann sind wir dem Ziel wieder einen Schritt näher.

 

Wir blicken gespannt auf die Wirkung der Petition, und auf die Reaktion der Politik. Da die Petition nur der Szene vorbehalten sein soll, können wir hier leider nicht verlinken. Den Link erfragt ihr einfach beim Fessler eures Vertrauens.

Bondage News by Ater Crudus Bondage Petition erhitzt Gemüter Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

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