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Stets schlecht recherchiert, ironisch, zynisch und immer am Puls der Zeit. Nachrichten aus der bunten Welt der Fessler und Gefesselten. Ein Einblick in die Tiefen der Bondageszene mit Charakteren und schockierenden Tatsachen.

29. November 2014

Bondage News

Fotograf verletzt Model schwer bei Bondage Shooting

 

Während eines Bondage-Shootings kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Wie wir heute erfuhren, ereignete sich der Unfall bereits vor 14 Tagen. Bondage-Experten erheben schon seit langer Zeit den Zeigefinger und raten Fotografen dringlichst davon ab, ohne Kenntnisse selbst Fessler und Fotograf zugleich zu sein. Doch all die Mahnungen hielten einen 42-jährigen deutschen Fotografen nicht davon ab, das Shooting selbst und allein durchzuführen. „Mein Model hatte sich die Bilder zu Weihnachten gewünscht. Ich konnte und wollte ihr diesen Wunsch nicht ausschlagen“, verriet er uns heute telefonisch. 


Wir haben uns in der Szene umgehört und mussten erfahren, dass der Fotograf mehrmals vor dem Shooting entsprechende Warnhinweise bekommen hatte. So finden sich zahlreiche Hinweise darauf, dass er Hilfe in Bondage-Foren gesucht hatte. „Ich selbst habe einen Beitrag von ihm gelesen, in dem er um einige grundsätzliche Tipps gebeten hatte...“ erzählt uns ein Insider. Töricht vom Fotografen zu glauben, er könne einfach so ein Bondage-Shooting machen. Dies geht schon zum einen nicht, weil er fesselt und fotografiert, und zum anderen kann doch ein Fotograf nicht einfach fesseln können wollen. Wir finden, das ist nachvollziehbar. 


Auch wenn der Fotograf im Vorfeld keinerlei konkrete Angaben über die Art und Weise der Motive machte, geht das ja grundprinzipiell gar nicht, ohne vorher einen Workshop besucht zu haben, oder gleich einen professionellen Fessler zum Shooting hinzuzuziehen. „Das Verletzungsrisiko ist einfach zu hoch, es kann so viel schiefgehen, und das Interesse an der Unversehrtheit des Models sollte einfach über der Aussicht auf tolle Bilder stehen“ sagte uns DomMiximinimus, ein weltbekannter Bondage-Meister. Die Tragik der Geschichte: Wie auf den uns vorliegenden Bildern zu sehen ist, waren die Fesslungen einfachster Kategorie. Hierbei war ein Seil nur locker um die Hände geschlungen und ein anderes wand sich sanft das Bein hinunter. Nur auf einem Motiv lässt sich erkennen, wie nachlässig der Fotograf handelte. Hier war doch tatsächlich ein Überhandknoten an den Händen verwendet worden! So kam es wahrscheinlich in einem unachtsamen Moment, durch eben diesen unfachmännischen und riskanten Knoten, zur tragischen Verletzung des Models: Der Kameragurt riss plötzlich und die Kamera fiel dem Model direkt auf den Fuß! Wir wünschen den zwei gebrochenen Zehen auf diesem Wege gute Besserung und hoffen, dass dieser Vorfall alle Fotografen aufrüttelt ihren Kameragurt künftig vor allen Foto-Shootings von einem Fachmann an der Kamera befestigen zu lassen!

Bondage News by Ater Crudus Tim Reckmann pixelio.de

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