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Stets schlecht recherchiert, ironisch, zynisch und immer am Puls der Zeit. Nachrichten aus der bunten Welt der Fessler und Gefesselten. Ein Einblick in die Tiefen der Bondageszene mit Charakteren und schockierenden Tatsachen.

23. November 2014

Bondage News

Mann verletzt sich schwer während öffentlicher Bondage Session

 

Bondage bietet in jeglicher Hinsicht eine Erweiterung der Sexualität. Aber es ist und bleibt eine mit Risiko behaftete Praktik. Dies musste auf Umwegen auch ein szeneaktiver „Dom“ schmerzlich erfahren. Eine scheinbar harmlose Begegnung im Rahmen einer sogenannten „Play-Party“ wird dem Mann selbst und den unfreiwilligen Augenzeugen wohl so schnell nicht aus dem Kopf gehen.

Wie wir erfahren haben, soll sich der „Dom“ auf die Ursprünge des Bondage beschränkt haben… nämlich auf die „Unfreiheit“, indem er die Beine seiner „Sub“ (wir möchten hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir auch nach sorgfältiger Recherche keine gängige Form der Umgangssprache finden konnten, und der Begriff des devoten Parts sowohl Deutsch als auch Englisch ausgesprochen werden darf) spreizte und sie in einer der allseits beliebten Grundstellungen vor sich platzierte. Die Art und Weise wie er dies tat, ließ nach Berichten von Augenzeugen nicht vermuten, dass es hier noch zu einem solch schweren Unfall kommen sollte. Im weiteren Verlauf wurden alle zwölf Schlaginstrumente auf dem Boden drapiert. Nach vorgeschriebener Sitte und offiziell eingehaltenen Intervallen von zwei bis drei Minuten wurden alle Paddle, Peitschen und Gerten ordnungsgemäß auf dem Hintern der Sub angewendet. Auch im obligatorischen Streicheln zwischen den einzelnen Instrumenten konnten bis dato keine groben Fehler festgestellt werden. „Sogar der Hinweis, sie habe sich verzählt und das hämisch-heroische Lächeln hinter ihrem Rücken war einwandfrei“, berichtet uns eine Zeugin des Unfalls, die anonym bleiben möchte. Doch beim letzten Instrument geschah es dann und nur durch schnelles Handeln des Clubbetreibers und anderen Anwesenden konnten wohl langfristige Schäden abgewendet werden. Der Dom selbst äußerte sich nach drei Tagen Aufenthalt im Krankenhaus mitgenommen: „Ich habe die Gefahr unterschätzt, aber solche Vorfälle zeigen uns deutlich, dass auch wir Doms im Spiel immer einer Gefahr ausgesetzt sind“. Wir wünschen weiterhin gute Genesung und hoffen, dass dieser Artikel dazu beitragen kann derartige Verletzungen künftig zu vermeiden. Ach ja, was nun eigentlich geschehen ist? Er hat sich am 60 Zentimeter langen Holzkochlöffel, dem letzten Schlaginstrument nach Omas aussortiertem Teppichklopfer, einen drei Millimeter langen Schiefer eingezogen.

Bondage News Mann verletzt sich schwer während öffentlicher Bondage Session Rainer Sturm / pixelio.de

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