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Stets schlecht recherchiert, ironisch, zynisch und immer am Puls der Zeit. Nachrichten aus der bunten Welt der Fessler und Gefesselten. Ein Einblick in die Tiefen der Bondageszene mit Charakteren und schockierenden Tatsachen.

16. November 2014

Lieferengpässe - Erster deutscher Kimono entdeckt

 

Jüngst feierte die Wiedervereinigung ihren 25. Geburtstag. Und kaum einer hätte es wohl für möglich gehalten, dass uns passend zu diesem Anlass eine überraschende Nachricht erreichte. In Ostdeutschland wurden erste Bilder einer Bondage-Session gesichtet, bei denen die hiesig bekannten Dederon Schürzen als Kleidungsstücke gewählt wurden. Bei unserer Recherche erfuhren wir, dass es seit geraumer Zeit in den üblichen Online-Portalen zu starken Lieferengpässen für klassische japanische Kimonos gekommen ist. Wie uns ein Importeur mitteilte habe sich die Nachfrage innerhalb der letzten Jahre mehr als verdreifacht. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu verzögerten Lieferungen. Doch bisher wussten sich die Fessler, Rigger, Models und Fotografen mit passenden Alternativen zu helfen. „Wir haben aufgrund der schlechten Verfügbarkeit oft auf artverwandte Kleidung zurückgreifen können...“ erzählt uns eine deutsche Fesslerin. „Bisher konnten wir Stimmung und Authentizität unserer Bondage-Sessions mit Neglischee oder viel häufiger noch mit Satin-Morgenmänteln retten. Für uns ist es ein Segen, dass wir nun künftig mit Dederon als Grundstoff nicht mehr auf die Lieferungen aus Fernost angewiesen sind.“ Und während sich die Bondage Gemeinde über die neu gewonnene Freiheit freut, kritisieren einige den Sicherheitsfaktor der neuen Kleidung. Denn während der klassische Kimono zumeist aus Seide besteht, birgt die neue Bekleidung aus Polyamidfasern starke Sicherheitsrisiken beim Einsatz von Kerzen. Bleibt abzuwarten wie sich der neue Trend durchsetzen kann, und das Ost-Produkt auch langfristig „obi“ und „furisode“ ablösen wird.

  

Bondage News cook / pixelio.de

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