Bondage Grundlagen - Fesseln lernen

Der ideale Einstieg zum Workshop by Ater Crudus

Fesseln und lernen Schritt für Schritt

Fesselkonzept "Bondage by Ater Crudus"

Nun, vorerst sollte ich betonen, dass ich mich selbst nicht als Sensai, Meister, Nawashi oder sonst etwas sehe! Ich fühle mich dem japanischen Bondage zwar nahe, identifiziere mich jedoch nicht in der Tiefe mit seinen Ursprüngen und der Lebensweise. Ich schätze jeden der...weiter lesen

Einleitung

Das Seilbondage erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Viele nutzen Bondage als Bereicherung ihrer Sexualität. Ob zur Fixierung, zu dekorativen Zwecken oder in Form von einer Hängebondage (Suspension), das Seil und das Spiel damit wird immer häufiger zum Kommunikationsmittel. Dabei ist und bleibt Bondage eine mit Risiko behaftete Praktik, und bei aller Mühe wird man nie alle Risiken ausschließen können. Sehr erfahrene Seilkünstler (Rigger) haben sich bereits intensiv mit dem Thema Gesundheit und Risiken auseinander gesetzt. Durch Erfahrungen und Sachverstand entstanden so viele literarische Werke und Quellen im Internet die sich mit diesem elementaren Punkt beschäftigen.

 

So soll im Folgenden eine Übersicht gegeben werden über den gesundheitlichen Aspekt und die Risiken beim Bondage. Denn nur das Wissen um die Gefahren und Risiken kann helfen die Unfallgefahr zu minimieren und Bondage so sicher wie es geht zu praktizieren.

Gesundheit und Risiken

Zu den häufigsten Gefahrenquellen gehören Druckschädigungen und Überreizungen an Nerven.

Zu den häufigsten Gefahrenquellen gehören Druckschädigungen und Überreizungen an Nerven. Nerven durchziehen unseren ganzen Körper und mit einem soliden Grundwissen kann man das Risiko etwaiger Schädigungen minimieren.

 

Allgemein kommt es bei abgedrückten oder überreizten Nerven zu Taubheitsgefühlen oder der Gefesselte empfindet ein Kribbeln in den betreffenden Regionen. Geschädigte Nerven können von kurzzeitigen Beeinträchtigungen, Lähmungen und Gefühllosigkeit bis hin zu langwierigen, ärztlich zu behandelten Krankheitsbildern führen. Diese äußern sich z.B. durch vorübergehende oder dauerhafte Taub- oder Mißempfindungen bis hin zu o.g. Lähmungserscheinungen.  Man spricht hier von kurzzeitigen Druckschädigungen, von mittelfristigen Schädigungen wie etwa den Verlust der Funktionstüchtigkeit (Neuropraxie) und dauerhaften, bleibenden Verletzungen (Neurotemsis).  Achtung: Nicht immer kündigen sich Schäden durch Signale an! In nicht wenigen Fällen bemerkt man erst im Nachhinein, dass ein Nerv in Mitleidenschaft gezogen wurde! Hier ein Überblick über einige Nerven die...weiter lesen

Bondage Grundlagen

Gefesselt sein, ausgeliefert sein, dem Fessler vertrauen, sich hinzugeben, gar zu fliegen.

Bondage Grundlagen

Gefesselt sein, ausgeliefert sein, dem Fessler vertrauen, sich hinzugeben, gar zu fliegen, gleich ob emotional und/ oder durch eine Hängebondage (Suspension). Das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und das stetige Wissen, "in der Hand" des Gegenübers zu sein. Gebändigt zu werden - bis hin zu völliger Bewegungsunfähigkeit. Oder aber ästhetisch schick "verschnürt" zu sein für tolle Bilder und sinnliche Momentaufnahmen von Seilen, die die Formen des Körpers unterstreichen…


Dies sind wohl die Wunschvorstellungen in den Köpfen vieler an eine Begegnung mit dem Seil als passiv Gefesselter. Wunschvorstellungen, die vielleicht auch durch unzählige Bilder und Videos im Internet entstehen bzw. gefördert werden. Weiter lesen

Erste Fesselungen

An dieser Stelle, an der wir allmählich dazu übergehen, in den Fesselungen komplexer zu werden...

Themenrückblick - Gedanken


An dieser Stelle, an der wir allmählich dazu übergehen, in den Fesselungen komplexer zu werden, noch einige grundlegende Hinweise zu drei wichtigen Themen, die für eine Bondage-Session von essentieller Bedeutung sind:


Kommunikation: Es ist wichtig, dass ihr während einer Bondage miteinander kommuniziert. Dies können einfache Rückfragen nach der Befindlichkeit sein, vorher verabredete Codewörter oder ihr kommuniziert mittels Händedruck. Es ist leicht, im Verlauf der Bondage ab und an die Hand des Partners leicht zu drücken. Drückt der Partner beispielsweise zweimal zurück, signalisiert dies, es ist alles in Ordnung. Drückt der Partner einmal zurück, heißt das, es ist alles in Ordnung, die Intensität soll aber nicht erhöht werden. Drückt der Partner nicht mehr zurück, heißt das, man sollte die Situation abbrechen oder zumindest entschärfen. Weiter lesen

Erste Kombinationen

Bondage ist eine sehr intime Spielart. Der gefesselte "Mitspieler" öffnet sich dem aktiv Fesselnden.

Bondage ist eine sehr intime Spielart. Der gefesselte "Mitspieler" öffnet sich dem aktiv Fesselnden in einem sehr hohen Maße. Der Fesselnde modelliert mit seinen Seilen den Körper des Partners nach und genießt die ästhetische Schönheit seines finalen Werkes und die Macht, mit dem Wehrlosen zu spielen.


In den letzten drei Teilen unserer Reihe haben wir euch gemeinsam mit dem Seilkünstler Ater Crudus an einige Grundlagen des sicheren Fesselns herangeführt. Von Hinweisen in Sachen Gesundheit und Risiken über eine Variante des Standardknotens bis hin zu einer weiteren Variante am Beispiel einer Fußfesselung und einer einfachen Oberkörperfesselung. Im Folgenden möchten wir euch nun einige Anregungen geben, diese einfachen Techniken anzuwenden und miteinander zu kombinieren. Weiter lesen

Tipps und Tricks

In den vergangenen Teilen unserer Reihe haben wir euch bereits einige Grundtechniken gezeigt.

Wie verlängere ich ein Seil und wie wickle ich Seile richtig auf?

 

In den vergangenen Teilen unserer Reihe haben wir euch bereits einige Grundtechniken gezeigt und Anregungen gegeben. Bevor in den nächsten Teilen Anregungen zum "freien Fesseln" folgen und wir zudem eine Variante der Oberkörperfesselung zeigen werden, welche auch für eine Hängebondage geeignet ist, möchten wir euch in diesem Zwischenschritt unserer Reihe einigenützliche Tipps an die Hand geben, die auf den Umgang mit dem Seilfokussieren und sicherlich nicht nur für Bondage-Anfänger interessant sind. Weiter lesen

Freies Fesseln

Bei jeder Windung, die das Seil um meinen Körper macht und mich dabei immer mehr einschnürt.

"Bei jeder Windung, die das Seil um meinen Körper macht und mich dabei immer mehr einschnürt, spüre ich die unterschiedliche Führung des Seiles ... mal ganz zart, aber dennoch bestimmend, und dann wieder ganz hart und ruppig..." Was ist freies Bondage?

 

Wenn man sich mit dem Thema Bondage in all seinen Varianten beschäftigt, stößt man auf unzählige Stilrichtungen und Techniken. So gibt es eine Vielzahl an Literatur- und Video-Anleitungen zum Fesseln des Partners und nicht selten werden optisch ansprechende Fesselungen "nachgefesselt". Das freie Bondage dagegen ist ein Ansatz, der nur auf soliden Grundtechniken beruht und bei dem das eigentliche Fesseln der eigenen Intuition und Emotion sowie dem "freien Weg" des Seils folgt. Weiter lesen

" In den vielen Jahren, die ich mich bereits mit Bondage beschäftige, habe ich viele Eindrücke sammeln können. Speziell bei den Teilnehmern meiner Bondage Workshops, aber auch bei vielen Begegnungen außerhalb der Workshops, konnte ich beobachten, dass der Fokus auf Technik und beispielhafter Ästhetik zu liegen scheint, was zu Lasten der Emotionen geht. Dabei sollte eine Fesselung und generell die Einbeziehung des Seils doch in erster Linie eine Bereicherung darstellen und nicht zur 'Arbeit' werden. "

Ater Crudus

Bondage-Workshop und Seile