Fesselkonzept Bondage by Ater Crudus

Hauptaugenmerk auf Emotion, das Miteinander und Intuition

Freies Fesseln ohne Restriktionen

Fesselkonzept Bondage by Ater Crudus

Japanisch inspiriert, dennoch frei im Stil, mit dem Hauptaugenmerk auf Emotion, das Miteinander und Intuition. Freies Fesseln ohne Restriktionen.

 

Nun, vorerst sollte ich betonen, dass ich mich selbst nicht als Sensai, Meister, Nawashi oder sonst etwas sehe! Ich fühle mich dem japanischen Bondage zwar nahe, identifiziere mich jedoch nicht in der Tiefe mit seinen Ursprüngen und der Lebensweise. Ich schätze jeden der sich so tief mit der traditionellen japanischen Ursprungs- und Lebensform identifiziert, aber für mich persönlich braucht es weder zwingend ein Tenugui noch andere „Rituale“ um meinem Bondage nachzugehen. Dennoch inspiriert mich die Art und Weise klassischer japanischer Fesslungen. Auf mich wirken derartige Fesslungen stets sehr intuitiv und intensiv. Und trotz teils festen Abfolgen von diversen Techniken strahlt japanisches Bondage für mich immer genau das aus, was Bondage für mich ausmacht: Intimität, Nähe und eine tiefe Kommunikationsebene.

 

Das „Freie Bondage“ welches ich vermittle beruht auf wenigen Grundprinzipien.

 

Medizinische Grundlagen - Bondage Risiken

 

Gerade wenn man sich explizit nicht an feste Fesslungen oder Abfolgen hält, und sich auf „Abwegen“ befindet, ist es unerlässlich ein Verständnis für den menschlichen Körper zu entwickeln. Hier ist jeder in der Pflicht sich Anatomie und gesundheitliche Aspekte in dem Maße anzueignen wie es die Art und Weise zu fesseln erfordert. Das Auseinandersetzen mit Gesundheit und Risiken sensibilisiert und schafft eine solide Basis. „Bondage by Ater Crudus“ vermittelt diese Grundlagen theoretisch und auch praktisch. Leicht verständlich, mit dem nötigen Ernst, und mit praktischen Beispielen sowie 3D Animationen. Medizinische Fakten aus der Praxis hinein in den Workshop gebracht. Hier gibt es einige Info's

 

Wenige Bondage - Grundtechniken

 

„Bondage by Ater Crudus“ beruht auf nur wenigen Grundtechniken. Es wird nur eine solide Basis an Techniken vermittelt. So wird der Verstand nicht träge und es wird Raum geschaffen für die eigene Kreativität. Es wird davon ausgegangen, dass man eine Vielzahl an dekorativen und zweckorientierten Fesslungen mit einer 

 

 

Emotion beim Fesseln – Das Miteinander

 

Ein tragendes Grundprinzip von „Bondage by Ater Crudus“ ist, dass eine Bondage immer dann gut ist wenn beide etwas empfinden. Sobald einer der Beteiligten nichts empfindet, sich langweilt, abschweift, oder gar lustlos ist, dann ist eine Fesslung gescheitert. Natürlich ist ein gemeinsam „Lass uns da mal was probieren Schatz“ hiervon ausgenommen.

 

Das Miteinander beim freien Bondage erlaubt es allen Beteiligten, frei von Regeln und vermeintlich festen Abfolgen diverser Techniken, Momente mit dem Seil zu teilen. Situationen, in denen es beim Passiven zu Gedanken kommt wie: "Ist der bald mal fertig?", "Was macht der denn so lang da hinten?" oder "Eh der fertig ist, habe ich keine Lust mehr!", werden so vermieden. Auch soll dem Aktiven Mut und Selbstvertrauen gegeben werden, sich auszuprobieren und seinen Vorstellungen freien Lauf zu lassen.

 

Um sich an diese unkonventionelle Herangehensweise anzunähern, hilft es, folgende Tipps zu berücksichtigen:

 

  • Absprachen über eure ganz eigenen Motivationen, Wünsche und Vorstellungen sorgen für eine entspannte Stimmung und beugen unerfüllten Begegnungen vor

  • Sucht den stetig körperlichen Kontakt zu eurem Partner und haltet ihn während der gesamten Dauer der Begegnung

  • Versteht das Seil nur als Mittel zum Zweck, eure ganz eigenen Wünsche umzusetzen.

  • Bondage folgt keinen festen Regeln, nur sicherheitsrelevante Aspekte geben feste Schranken vor

  • Der Gefesselte muss, so er Brillenträger ist, seine Brille nicht tragen, während ihr euch einander widmet

  • Es gibt selten einen Grund, warum der Gefesselte statisch und brav da stehen muss, wenn der Partner das Seil in die Hand nimmt

  • Unterbindet als Aktiver, dass euer Partner versucht, euch "zu helfen", indem er sich windet, hier den Arm hebt und da hilfreich dem Seil den ungehinderten Weg ebnet. Ihr als Aktiver habt das Seil in der Hand und bestimmt was wann geschieht

  • Der Gefesselte muss nicht brav die Arme entgegen strecken wenn er meint es geht los. Habt den Mut euch euren Partner so zu holen wie und wann ihr es für richtig erachtet

  • Habt als Aktiver den Mut, euch frei auszuprobieren

 

Es gibt kein „Falsch“

 

„Bondage by Ater Crudus“ schließt die Möglichkeit aus, dass eine Fesslung „falsch“ sein kann. Nehmt ihr euren Partner beispielsweise von hinten an euch heran, zieht ihm das Seil durch den Mund, packt seinen Körper fest, und verharrt in dieser Postion einen kurzen oder eben langen Moment in dem ein Seil, im Verlauf scheinbar wild und „falsch“, irgendwie um den Körper geschlungen ist, dann ist diese Fesslung für genau diesen Moment richtig. Auch wenn sie keinerlei Kriterien anderer Schulen erfüllt oder eben kein Ergebnis einer Lehrbuch/ Lehrvideo Fesslung ist, ist die Fesslung in diesem Moment für euch ganz persönlich dennoch nicht falsch.

 

Das ganz eigene Bondage

 

Bondage by Ater Crudus ermutigt dazu emotional, frei und ganz individuell nach dem eigenen Erfahrungsstand Bondage als Bereicherung einzusetzen. Lasst euch nicht verunsichern wenn Dritte euch in euer ganz persönliches Bondage „hineinreden“. Begegnen euch Menschen die euch versuchen zu sagen, was ihr da tut ist so nicht richtig, das Seil muss links rum und erst dann rechts, und jenes Seil und jene Haltung wäre „falsch“ dann ignoriert dies. Einzig bei sicherheitsrelevanten Einwänden ist es zwingend notwendig sich konstruktiv mit Dritten auszutauschen und voneinander zu partizipieren.

 

Prinzipiell soll an dieser Stelle noch einmal betont werden, dass euer ganz eigenes Bondag häufig nur ein Nebenprodukt einer emotionalen Begegnung ist! Die Art und Weise, wie beide miteinander interagieren und kommunizieren, macht jede Fesselung so individuell wie die ganz eigenen Perversionen und Vorlieben der Beteiligten. Die Verwendung des Seils sollte nur unterstützend hilfreich sein, eine besondere Situation noch einzigartiger zu machen.

 

Und auch beim Fesselkonzept „Bondage by Ater Crudus“ gilt, dass dies nur einer von vielen Wegen ist sich dem Thema Bondage zu nähern. Und vielleicht findet auch ihr euch hier ein Stück weit wieder, und könnt daraus euren ganz eigenen Nutzen ziehen.

 

Ich freue mich auf viele weitere Workshops, die euch das Rüstzeug an die Hand geben die zahlreichen Tutorials im Internet dem Grunde nach zu verstehen, und euch im noch viel wichtigerem realen Austausch in die Lage versetzen mitzureden und mitzufesseln.

 

Ich wünsche viel Spass beim Fesseln.

 

Liebe Grüße

Ater Crudus

Bondage Workshops und Seile

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Übersicht Bondage Anleitungen

Fesselkonzept

Japanisch inspiriert, dennoch frei im Stil, mit dem Hauptaugenmerk auf Emotion, das Miteinander und Intuition. Freies Fesseln ohne Restriktionen.

Gesundheit

Zu den häufigsten Gefahrenquellen gehören Druckschädigungen und Überreizungen an Nerven. Nerven durchziehen unseren ganzen Körper.

Standardknoten

Bei vielen Fesselungen, verstärkt beim japanisch inspirierten Bondage, gibt es nur eine überschaubare Anzahl an Knoten, welche zum Einsatz kommen.

Fesselungen

An dieser Stelle, an der wir allmählich dazu übergehen, in den Fesselungen komplexer zu werden, noch einige grundlegende Hinweise zu drei wichtigen Themen.

Kombinationen

Bondage ist eine sehr intime Spielart. Der gefesselte "Mitspieler" öffnet sich dem aktiv Fesselnden in einem sehr hohen Maße. Der Fesselnde modelliert.

Tipps und Tricks

Wie verlängere ich ein Seil und wie wickle ich Seile richtig auf? In den vergangenen Teilen unserer Reihe haben wir euch bereits einige Grundtechniken gezeigt und Anregungen gegeben.

Freies Fesseln

Das freie Bondage ist der Ansatz, der nur auf soliden Grundtechniken beruht und bei dem das eigentliche Fesseln der eigenen Intuition und Emotion sowie dem "freien Weg" des Seils folgt.

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